Themen

  • Esoterik und Verschwörungsideologie – von Peter Bierl
  • Was sind Verschwörungstheorien? – von Marlene Schönberger
  • Der goldene Aluhut: Verschwörungsideologie und Faktencheck – vom Goldenen Aluhut
  • Ein Jahr autoritäre Rebellen in Ostbayern: Eine Zwischenbilanz – von Katharina Fuchs
  • Zwischen Ausbeutung und Corona – von Linda Dubiel
  • «Vorzeigeminderheit» zu «China-Virus» – von Jennifer Fu
  • Corona-Krise als Gelegenheit – Für wen? – von Dr. Alexander Neuppert-Doppler

Unter folgender Email-Adresse können gegen eine Soli-Gebühr gedruckte Exemplare erworben werden: kontakverbot@coronaluege.de

Über diese Kontaktadresse können die Herausgeber*innen auch für Vorträge, Workshops, Argumentationstrainings, Lesungen etc. angefragt werden.

Die Erstellung dieser graphischen Novelle wurde vom Kurt-Eisner-Verein, der Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern, der externen Projektförderung der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Gerda-Weber Stiftung der VVN-BdA gefördert.

Rosa Luxemburg (1871–1919) war eine herausragende Vertreterin demokratisch-sozialistischen Denkens und Handelns in Europa. Mit all ihrer Kraft versuchte sie, den Weltkrieg, der dann von 1914 bis 1918 tobte, zu verhindern. Sie war eine leidenschaftliche und überzeugende Kritikerin des Kapitalismus und schöpfte aus dieser Kritik die Kraft für revolutionäres Tun. Sie ist Märtyrerin der deutschen Novemberrevolution. Sie wurde am 15. Januar 1919 von Mördern in Uniform erschlagen – Leuten, die zu jenen Kreisen gehörten, die später offen die Übergabe der Macht an die Nationalsozialisten unterstützten.

Kurt Eisner (1867-1919) war der bedeutendste Vertreter der Unabhängigen Sozialdemokratie in Bayern. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde er der erste bayerische Ministerpräsident. Doch seine politischen Ziele galten nie nur der Provinz, vielmehr war er an einem internationalen Sozialismus interessiert. Dieser sollte auf der Basis eines friedvollen und gleichberechtigten Lebens der Völker miteinander dabei unterstützen, die Kriege und Konflikte der alten Großmächte für immer zu beseitigen. Er wurde am 21. Februar 1919 auf dem Weg zum Bayerischen Landtag von Anton Graf Arco auf Valley, ein völkisch-nationalistischer Leutnant, rücklings erschossen. Und das, obwohl er gerade kurz davor war, sich aus der Regierung zu verabschieden, weil er eine demokratische Wahl eindeutig verloren hatte.

Der Gerda-Weber-Fonds der VVN-BdA Bayern geht zurück auf eine großzügige private Zuwendung des VVN-Mitglieds Gerda Weber. Die langjährige Angestellte im Bayerischen Landesentschädigungsamt führte damit das gemeinsame Anliegen auch ihres verstorbenen Ehemannes und KZ-Häftlings Karl Weber fort, antifaschistische Gedenk- und Aufklärungsarbeit vor allem mit und für junge Menschen zu fördern.